Stellenausschreibung der Stadt Zwickau


Bei der Stadt Zwickau ist die Stelle eines hauptamtlichen

Beigeordneten (m/w/d) Dezernat 2 (Bauen) *

mit der Amtsbezeichnung Bürgermeisterin bzw. Bürgermeister im Wege einer Nachfolgebesetzung zum nächstmöglichen Termin neu zu besetzen.

Die Stadt Zwickau ist mit ca. 90.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt im Freistaat Sachsen. Erfolgreiche Unternehmen, ein abwechslungsreiches Kulturleben, vielfältige Bildungsstätten, zahlreiche Vereine und Institutionen machen die Automobil- und Robert-Schumann-Stadt zu einem Oberzentrum Westsachsens sowie zu einer lebens- und liebenswerten Stadt.

Der Geschäftskreis des Beigeordneten ist dem Dezernat Bauen zugeordnet. Dieses umfasst derzeit die folgenden Organisationseinheiten:

  • Stadtplanungsamt,
  • Amt für Bauordnung und Denkmalschutz,
  • Liegenschafts- und Hochbauamt,
  • Tiefbauamt,
  • Garten- und Friedhofsamt,
  • Umweltbüro

mit ingesamt ca. 300 Beschäftigten.

Der Beigeordnete vertritt die Oberbürgermeisterin ständig in seinem Geschäftskreis.

Der Geschäftskreis kann während der Amtszeit des Beigeordneten von der Oberbürgermeisterin im Einvernehmen mit dem Stadtrat geändert oder neu festgelegt werden. Die Ämterstruktur innerhalb des Geschäftskreises kann durch die Oberbürgermeisterin jederzeit verändert werden.

Der Beigeordnete wird vom Stadtrat gewählt und wird auf sieben Jahre als hauptamtlicher Beamter auf Zeit bestellt. Die Vorschläge der im Stadtrat der Stadt Zwickau vertretenen Parteien und Wählervereinigungen sollen bei der Wahl des Beigeordneten nach dem Verhältnis ihrer Sitze berücksichtigt werden. Die Besoldung erfolgt nach der Besoldungsgruppe B 4 des Sächsischen Besoldungsgesetzes. Darüber hinaus wird eine Dienstaufwandsentschädigung gewährt.

Gemäß § 56 Abs. 1 Satz 3 der Sächsischen Gemeindeordnung müssen die Bewerber die für das Amt erforderlichen fachlichen Voraussetzungen erfüllen. Gesucht wird deshalb eine Persönlichkeit mit einem hohen Maß an Sachkenntnis und überdurchschnittlichem Engagement, die einen wissenschaftlichen Hochschulabschluss in sachlicher Beziehungsnähe zu den Aufgaben des Geschäftskreises oder im juristischen Bereich vorweisen kann, dessen Inhalte bereits nachweislich im Rahmen einer mindestens dreijährigen Leitungserfahrung auf kommunaler Ebene zur Anwendung gekommen sind. Bei nicht vollständiger Erfüllung der Ausbildungsvoraussetzungen kann die Eignung alternativ durch eine mindestens fünfjährige Leitungs- oder Aufsichtstätigkeit im kommunalen Bereich nachgewiesen werden.

Weiterhin müssen die allgemeinen beamtenrechtlichen Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis auf Zeit nach § 7 Beamtenstatusgesetz und § 4 Sächsisches Beamtengesetz erfüllt sein. In ein Beamtenverhältnis darf nur berufen werden, wer Deutscher im Sinne des Art. 116 des Grundgesetzes ist oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union besitzt und wer die Gewähr dafür bietet, dass er jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes eintritt. Bedienstete der Rechtsaufsichtsbehörden können nicht gleichzeitig Beigeordneter sein. Beigeordnete dürfen weder miteinander noch mit der Oberbürgermeisterin in einem die Befangenheit begründenden Verhältnis stehen. Sie können nicht gleichzeitig Bedienstete der Stadt Zwickau sein.

Es wird vorausgesetzt, dass der Beigeordnete seinen Wohnsitz und Lebensmittelpunkt in Zwickau nimmt.

Die Stadt Zwickau sieht der Bewerbung von schwerbehinderten Bewerberinnen und Bewerbern sowie von Frauen mit besonderem Interesse entgegen.

Ihre vollständigen Unterlagen (Bewerbungsschreiben, tabellarischer Lebenslauf mit lückenlosem Tätigkeitsnachweis, Abschlusszeugnisse, Referenzen und Beurteilungen) einschließlich einer Geburtsurkunde und eines Führungszeugnisses, welches nicht älter als drei Monate sein darf, reichen Sie bitte bis zum 31.10.2021 über unser Onlinebewerberportal unter https://www.zwickau.de/ausschreibungen ein.

Hinweise:

Unvollständige Bewerbungsunterlagen können nicht berücksichtigt werden. Bitte sehen Sie von einer Papierbewerbung oder einer Bewerbung per E-Mail ab. Die Rücksendung von postalisch eingegangenen Bewerbungsunterlagen kann nur gegen Beifügung eines ausreichend frankierten (nur Briefmarke) Rückumschlages erfolgen.

* Aus Gründen der Lesbarkeit wird folgend nur die maskuline Form verwendet, angesprochen sind aber alle Geschlechter und Identitäten.

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